Es gibt sicher unzählige irrelevante Blogs in diesem „Internet“, auf denen langweilige Menschen über langweilige Themen schreiben, was dann schließlich kaum Einer liest, wenn überhaupt. Ich will sowas jetzt auch machen.

Ich schreibe natürlich nicht gezielt langweiligen Kram, aber ich bin mir  sicher, die meisten werden meine geistigen Ergüsse langweilig finden (vorausgesetzt, irgendjemand liest dies überhaupt irgendwann mal). Denn ich möchte über deutschen Rap schreiben, über Antisemitismus, und über Israel – und über hundert andere Sachen, die ich in Form eines Textes ins Internet hinausposaunen möchte.

Begonnen hat die Geschichte dieses Blogs mit einem Lied von Kollegah – „Apokalypse“ nennt es sich. Ich will nicht sagen, dieses Lied habe mich entsetzt oder geschockt, das wäre zu melodramatisch. Aber es hat bestätigt, was ich mir schon vorher gedacht habe, und das in ziemlich eindrucksvoller Weise: Dass Kollegah etwas gegen Juden hat und absurde Verschwörungstheorien glaubt. Ich habe mir das Video viele Male angesehen, und in dessen Kommentarsektion viel kommentiert (als „Sneek Records“, vielleicht hat mich ja der ein oder andere dort gesehen). Schließlich kamen immer mehr Lieder von Kollegah, die in dieselbe Richtung gehen, ebenso wie seine Palästina „Doku“, und jetzt muss es einfach raus. Ich möchte meine Gedanken zu Kollegahs Verschwörungsdenken ordnen und niederschreiben, einmal alles sammeln, was mich an seinen Sachen stört, anstatt es in hundert Kommentaren versprengt immer und immer wieder zu wiederholen.

Aber schlussendlich mache ich keinen Blog, nur um über einen Menschen herzuziehen (denn so werden es einige jetzt mit Sicherheit empfinden). Ich möchte Kritik üben, nicht nur an Kollegah, sondern auch an der Medienberichterstattung über Israel und vielem mehr, aber neben diesem erbosten Geschreibsel eines ungehörten Internetrandom wird sicher auch immer wieder etwas Erfreulicheres sein. Ich werde auch über andere Rapper als Kollegah schreiben, und ich werde vielleicht ab und an ein Gedicht zum Besten geben. Es wird sicher so einiges zusammenkommen.

Meine Meinungen sind vermutlich nicht sonderlich populär. Ich bin Zionist, das bedeutet, ich bin überzeugt von der Notwendigkeit eines jüdischen Staates, und bin daher für dessen Erhalt. Ich setzte mich gegen antiisraelische Hetze ein. Eine Position, die leider viel zu wenige beziehen, und für die mich sicher einige nicht eben mögen werden.

Und ich habe prinzipiell nichts gegen Gangstarap, habe ihn sogar mal ziemlich gerne gehört – eine Tatsache, die wohl einige nicht werden verstehen können. Gleichzeitig finde ich so ziemlich alle Gangstarapper … sagen wir, problematisch, allen voran Kollegah, und das wird bei der großen Fanbase dieses Herren nicht gut ankommen. Mich mögen also vermutlich weder die Leute, die Gangstarap mögen, noch diejenigen Leute, die ihn nicht mögen.

Zugleich werden mich einige wohl als linksgrünversifftes Gutmenschenschlafschaf bezeichnen, da ich für Rechte absolut nichts übrig habe.

Soll mir gleich sein. Ich will ja keinem nach dem Mund reden. Ich will euch ja mit meiner Meinung auf die Nerven gehen, nicht mich von eurer Meinung nerven lassen.

Auf ein gutes Gelingen!

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